Die Schönheit der Wahrheit: Warum Peter Lindbergh mein Schaffen prägt

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Fotografie-Tipps

Blog Patrick Kirschhofer Foto und Film
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In einer Welt voller Filter und Retusche gibt es eine Philosophie, die mich seit Beginn meiner 25-jährigen Laufbahn leitet: Die Suche nach der Wahrheit im Gesicht eines Menschen. Mein größtes Vorbild in meinem Kopf ist Peter Lindbergh. Sein Werk hat die Fotografie revolutioniert, indem er die Perfektion ablehnte und die Seele suchte.

Was ich von Lindbergh in meine Arbeit bei Kirschhofer Productions übernehme:

  • Ehrlichkeit statt Inszenierung:

    Wie Lindbergh ziehe ich das echte Lächeln, die Lachfalte und den ungestellten Moment jedem künstlichen Posing vor. Es geht nicht darum, jemanden "schön zu machen", sondern seine wahre Stärke zu zeigen.


  • Die zeitlose Kraft von Schwarz-Weiß:

    Farbe kann ablenken. Schwarz-Weiß hingegen reduziert ein Bild auf seine Essenz: Licht, Schatten und Emotion. Das ist das Fundament meiner freien Arbeiten und meiner Porträts.


  • Der Mensch im Mittelpunkt:

    Egal ob ich einen Vorstand bei der Vollmann Group oder die Arbeiter im Amboßwerk Refflinghaus fotografiere – ich sehe den Menschen, nicht die Funktion.


  • Befreiung von der Retusche:

    Ein Foto ist dann stark, wenn es lebt. Ich nutze meine Technik und meinen Workflow, um die Bildqualität zu optimieren, aber niemals, um den Charakter eines Gesichts wegzubügeln.

Lindbergh sagte einmal: „Die Aufgabe der Fotografen heute sollte es sein, die Frauen, und schließlich alle, von dem Terror der Jugend und der Perfektion zu befreien.“ Diesem Credo fühle ich mich verpflichtet. Wenn du dich vor meiner Kamera wiederfindest, dann so, wie du wirklich bist – authentisch, stark und echt.